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SAP trotz Homeoffice und Kurzarbeit sicher und effizient betreiben

by Irit Gillath

Published on 07.30.2020

COVID-19 verändert die Arbeitswelt – auch in der IT-Abteilung. Experten von Microsoft und MVB CONSULTING GMBH zeigen, wie Sie SAP dank Cloud-Technologie und intelligenter Automatisierung mit Avantra auch aus der Distanz sicher und effizient betreiben.

In Zeiten von Kurzarbeit und Homeoffice kommt es für die deutschen Unternehmen entscheidend darauf an, wie sie ihre Anwendungen sicher und effizient auch außerhalb ihrer Büroräume betreiben können. Zu den Kernanwendungen gehört dabei oftmals Software von SAP, doch die Frage stellt sich natürlich für alle anderen im Einsatz befindlichen Apps und Anwendungen ebenso. Grundlegender Enabler für eine neue Dezentralität im Arbeiten ist dabei die Cloud-Technologie.

 

Wie diese in Zeiten teils dramatischer Änderungen in der Arbeitswelt einwandfrei funktionieren, hat ein Expertenteam aus Marc Böhnke, Cloud Solution Architect von Microsoft Deutschland, Martin vom Bruch, CEO und Managing Partner von MVB CONSULTING GMBH, Matthias Prein, Senior SAP Basis Experte von MVB CONSULTING GMBH unter Moderation von Michael Grünwald, Sales Director von Avantra, diskutiert.

 

 

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Homeoffice, Kurzarbeit, nicht gleich verfügbare Mitarbeiter, das Arbeiten auf Distanz: die direkte Umsetzung gewisser Tätigkeiten ist in Zeiten einer teils radikalen Abkehr vom gemeinsamen, an einem Ort konzentrierten Büroalltag schwieriger geworden. Teilweise werden Digitalisierungsbestrebungen innerhalb eines Unternehmens oder einer Branche aktuell beschleunigt, teilweise verschärft diese Situation Probleme, die in manchen Unternehmen schon zuvor spürbar wurden – etwa das Betreiben von SAP-Anwendungen on-premise. 

 

Migration: Zwischen On-Premise und Cloud

 

Bei Anwendungen on-premise sticht oftmals das Argument der vollständigen Kontrolle über die IT-Landschaft hervor: der Zugang zu physischen und Software-Systemen, Kontrolle über die Zugriffe darauf. Außerdem spielt hier das Thema Netzausbau in Deutschland eine zusätzliche, für manche Unternehmen in der Provinz sogar entscheidende Rolle. Denn noch nicht überall ist die Bandbreite groß genug, um ohne große Verzögerungen von außerhalb des zentralen Unternehmensgebäudes auf alle relevanten Anwendungen gleichermaßen zugreifen zu können.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es jedoch alleine aufgrund der gesundheitlich gebotenen Distanz an der Zeit, über eine Migration von Anwendungen in einen Cloud-Service nachzudenken und sich dadurch von physischen Restriktionen wie etwa einem internen Rechenzentrum zu entkoppeln. Gibt es bereits bestehende Migrationsbewegungen von Software in die Cloud, ebnen diese den Weg dafür. Bestehen also bereits Projekte im Haus, sind die ersten infrastrukturellen Maßnahmen wie Netzwerkverbindungen in die Cloud bereits vorhanden; in den relevanten Gremien im Haus hat man sich bereits über die Cloud-Lösung, den Datenschutz und die Datensicherheit verständigt. Andernfalls lohnt es sich, eine “digitale Landkarte” der eigenen Software und System anzulegen, die folgende Fragen beantwortet: 

 

  • Welche Anwendung wird wo und wann benutzt? 
  • Wie greife ich darauf zu? 
  • Kann ich eine Migration in die Cloud dazu nutzen, meine IT-Landschaft zu konsolidieren? Wie viel Geld kann ich dadurch einsparen? 

Die Risikoabwägung spielt bei einer Migration für die Unternehmen eine ganz entscheidende Rolle. Hierbei kann das Microsoft Cloud Adoption Framework for Azure gute Dienste leisten – eine Roadmap zur Anbindung eines Unternehmens an die Cloud, auf der auch Datensicherheit und Risikoeinschätzung einen zentralen Punkt darstellen. 


Unternehmen beginnen oft damit, gewissermaßen als ersten Schritt in die Cloud, dort nur Backups zu lagern. Mit der Verteilung von Anwendungen kommt aber ein Faktor von Flexibilität in das Unternehmen, der zugleich ein komplexeres Managements nach sich zieht. Auch hier kann das Microsoft Cloud Adoption Framework for Azure helfen, Fragen zu stellen und die Antworten individuell zu erörtern - indem beispielsweise eine SAP-Roadmap über das Cloud Adaption Framework gelegt wird, um dadurch die gegenseitigen Abhängigkeiten voneinander zielgenau zu identifizieren.

 

 

Microsoft-Cloud-Adoption-FrameworkMicrosoft Cloud Adoption Framework for Azure

 

 

Dadurch können folgende zentrale Punkte geklärt werden:

 

  • Governance
  • Compliance
  • Identity Management
  • Security

Microsoft Azure bietet hierzu die notwendigen Tools, Services, aber auch Zertifizierungen an. Dazu gehören auch explizit zahlreiche Testate und Zertifikate, die den deutschen Markt betreffen.

 

Der Übergang von On-Premise-Lösungen hin zur Cloud geschieht natürlich nicht über Nacht. Während des Hybrid-Betriebes im Übergang zwischen diesen beiden Lösungen existieren jedoch seitens der Managed Service Provider Best Practices und Werkzeuge, die diesen Übergang deutlich erleichtern.

 

Wichtig bleibt natürlich auch der Kostenfaktor für viele Unternehmen, die sich für eine Cloud-Lösung entscheiden. Bei einem Rechenzentrum on  premise wird der Abschreibungszyklus der eingesetzten Hard- und Software für den Betrieb entscheidend herangezogen. Eine Cloud-Lösung kann so maßgeschneidert, Stichwort Rightsizing oder Tightsizing, eingesetzt werden, sodass sich auch in Sachen Betriebskosten deutliche Einsparpotenziale ergeben.

 

Best Practices: Das Beispiel MVB CONSULTING GMBH

 

Auf der anderen Seite existieren zahlreiche Unternehmen, die sich bereits entschieden haben, den Cloud-Weg in Richtung eines Hyperscalers wie Microsoft Azure einzuschlagen. Die MVB CONSULTING GMBH hat diesen Weg bereits hinter sich. Das Unternehmen zählt vor allem andere Beratungshäuser zu seinen Kunden, die SAP-Systeme mal nur drei Wochen, mal langfristig als Entwicklungsumgebung nutzen. Als Managed Service Provider besaßen sie bislang ein eigenes Rechenzentrum. Mehr als zehn Jahre lang hosteten sie zwischen 80 und 100 Kundensysteme. 2017 jedoch stieß das Unternehmen an eine Grenze, zum Beispiel durch Hardware-Anforderungen von Systemen wie S/4HANA und lange Bestellzyklen für neue Hardware. Die Kapazität des Rechenzentrums bemaß sich nach der Frage, was könnte an Kundenanforderungen auf uns zukommen? Ein Blick in die Glaskugel.

 

Nach einer intensiven Recherchephase hat sich das Unternehmen schließlich für die Microsoft Azure Cloud-Lösung entschieden und wurde durch das Projekt “Embrace”, das SAP mit Microsoft gemeinsam gestartet hat, auch in seiner Auswahl bestätigt. Die Gründe dafür: 

 

  • Skalierbarkeit
  • Flexibilität 
  • ein “Rechenzentrum im Browser”

Zwar entsteht dadurch eine hohe Standardisierung, jedoch erhält jeder Kunde eine individuelle Arbeitsumgebung, die zuvor im Betrieb eines eigenen Rechenzentrums so nicht möglich war. Die nötige Flexibilität erhält darüber hinaus nicht nur der Kunde, sondern auch der Managed Service Provider, der beispielsweise Systeme bei Ressourcenknappheit, wie zu Beginn der Corona-Krise geschehen, einfach und in kürzester Zeit von einem Cloud-Rechenzentrum in das andere umziehen kann.

 

Im täglichen Betrieb erhält damit natürlich die Netzwerkverbindung eine entscheidende Rolle, aber auch das Thema Automatisierung der Serverressourcen rückt in den Vordergrund: beispielsweise beim Deployment der Server, bei der Installation der SAP-Systeme; beim Monitoring und beim Starten und Stoppen der SAP-Systeme mit Hilfe von Avantra. Seit dem letzten Release sogar per Mobile App. 

 

avantra-appAvantra Mobile App

 

 

Der Managed Service Provider wird also in die Lage versetzt, alle Services von einem zentralen Punkt aus zu managen, zu kontrollieren, teilweise sogar Aufgaben an den Kunden zu delegieren. Letztlich entscheidet der Kunde, für welchen Teil des Services er bezahlen möchte und ob er sich zum aktuellen Zeitpunkt für ihn lohnt.


Das Motto von MVB lautet hier: “faul denken”, sprich, so viel wie möglich automatisieren und damit Arbeitszeit für neue Themen freimachen. Dazu gehört unter anderem auch das automatisierte Berichtswesen von Avantra, das kundenindividuell Berichte und Checks zu den einzelnen laufenden SAP-Systemen versendet.

Und wie geht es weiter?

 

Die weitergehende Automatisierung sowie der Virtual Desktop, ein Thema, das in den vergangenen Monaten geradezu explodiert ist, waren für alle Beteiligten in unserem Webinar Faktoren, die die kommende Zeit auch nach der Corona-Krise bestimmen werden. Denn über einen Virtual Desktop lässt sich nicht nur per Multi Factor Authentification ein großes Maß an Zugangssicherheit schaffen, es erleichtert zudem das Deployment von neuen Apps und Clients.

 

Was bringt die Zukunft außerdem? Mehr Webinare von Avantra, zum Teil auch auf Englisch finden Sie hier.

 

Falls Sie an weiteren Informationen interessiert sind, können Sie uns auch jederzeit kontaktieren. Wir stellen Ihnen die Vorteile von Avantra gerne anhand einer detaillierten und auf Ihre Anforderungen zugeschnittenen Demo persönlich vor. Alternativ können Sie auch hier  eine 30-tägige Testversion herunterladen.