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    Die Daily Checklist für SAP Basis Administratoren

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    Erfahren Sie mehr über die täglichen Aufgaben, die sogenannten Checks, die ein SAP Basis Administrator regelmäßig durchführen sollte. Und sichern Sie sich Ihr Exemplar der Daily Checklist. 


    Die Technologie in der SAP-Welt scheint sich dieser Tage schnell zu verändern. Mit dem Aufkommen der Public Cloud-Anbieter, SAP HANA und anderen scheint das Management von SAP-Umgebungen immer komplexer zu werden. Aber auch wenn man einige SaaS- und Cloud-Plattformlösungen der Gleichung hinzufügt, bleibt die Tatsache, dass sich an den zugrunde liegenden ABAP- und Java-Stacks nicht viel geändert hat. Unabhängig davon, ob sich diese Systeme On-Premise, in einer Public Cloud oder in einer hybriden Umgebung befinden, ist ein Großteil der täglichen Administration dieser Systeme der gleiche wie vor mehr als 10 Jahren.

    In jeder Situation müssen Betriebssystem, Datenbank und die verschiedenen SAP-Schichten immer noch auf höchstem Niveau administriert und gewartet werden, um einen optimalen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. Ein einfaches Versehen kann zu Performance-Problemen oder sogar zu einem kompletten Ausfall führen, was für das Unternehmen einen erheblichen finanziellen Verlust bedeuten dürfte. Achten Sie also bei der Administration dieser Umgebungen darauf, dass Sie nicht nur Monitoring  sondern auch Reporting betreiben. Denn nur so können Sie die täglichen Maßnahmen dokumentieren, deren Ergreifung den Zustand dieser Umgebungen stabil hält und verbessert.

     

    Wie ist der Plan?

    Um zu verstehen, was im System vor sich geht, muss zunächst ein exemplarischer Monitoring-Plan erstellt werden. Das Betriebssystem, die Datenbank und das SAP-System müssen alle ordnungsgemäß überwacht werden. Diese Checklist für SAP Basis-Administratoren geht detailliert auf jede dieser technischen Ebenen ein (bitte beachten Sie, dass es eine beträchtliche Anzahl zusätzlicher Datenbank-Checks gibt, die Sie ebenfalls durchführen sollten, die aber von der in Ihrer Umgebung verwendeten Datenbank abhängig sind).

    Darüberhinaus ist wichtig, neben den einfachen OS/DB/SAP-Checks diejenigen technischen Ebenen zu beachten, die den Datenfluss innerhalb oder um ein SAP-System herum beeinflussen und ebenfalls große Probleme verursachen können. Dies sind typischerweise Schnittstellen zu SaaS-Lösungen, Bankschnittstellen, Lieferantenverbindungen, aber auch Anwendungen von Drittanbietern, Protokolldateien oder etwa die Netzwerkbandbreite zwischen den Standorten.

     

    Zur Checkliste für SAP Basis-Administratoren >>


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    Data Health und Trend-Reports

    Neben der eigentlich Überwachung benötigen Sie auch die Möglichkeit, Reports über Datenqualität zu erstellen und Trenddaten mit Grafiken oder Diagrammen zu reflektieren. Überwachung und Reporting werden in der SAP-Welt oft als dasselbe behandelt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die Daten zwar aus derselben Quelle stammen, es sich aber um zwei grundsätzlich unterschiedliche Dinge handelt. Monitoring soll Ihnen sagen, was in der Umgebung gerade passiert, um Probleme zu vermeiden. Reporting ist die Möglichkeit, historische Daten und deren graphische Darstellung zu nutzen, um Trends zu erkennen zukünftige Maßnahmen zu definieren, bevor sie auch nur zum Gegenstand kritischer Überwachung werden. Dabei kann es sich um einfache Verfügbarkeits-Datensätze handeln oder darum, wann und wie oft bestimmte Leistungsmetriken Steigerungen aufweisen.

    Gibt es beispielsweise immer wieder Lastspitzen zur gleichen Zeit, wo bestimmte SAP-Probleme auftreten? Sind Cloud-Systeme zu Randzeiten nicht ausgelastet? Können diese Zeiten genutzt werden, um die Cloud-Systeme herunterzuskalieren? Das tägliche Reporting liefert oft Daten, die übersehen werden. Wenn größere Performance-Probleme und ungeplante Systemausfälle auftreten, ist das in der Regel etwas, das wir schon seit Wochen vor Augen haben, wir waren nur zu sehr auf das Monitoring konzentriert, und sehen nicht, was die Trends im Reporting uns zeigen würden.



    "Monitoring soll Ihnen sagen, was in der Umgebung gerade passiert, um Probleme zu vermeiden.

    Reporting ist die Möglichkeit, historische Daten und deren graphische Darstellung zu nutzen, um Trends zu erkennen zukünftige Maßnahmen zu definieren, bevor sie auch nur zum Gegenstand kritischer Überwachung werden."

     

     

    Notwendige Sicherheit

    Des weiteren gibt es eine Reihe von Bereichen, die aus der Sicherheitsperspektive täglich überprüft werden sollten. Ihr Netzwerkteam überwacht wahrscheinlich bereits Netzwerksicherheit. Es gibt jedoch spezifische Prüfungen, sowohl innerhalb des SAP-Systems als auch am Perimeter der SAP-Umgebung, die täglich durchgeführt werden müssen. Nur so können Sie sicherstellen, dass keine Änderungen im falschen Environment vorgenommen wird, und das keine Sicherheits-Attacken ausgeführt werden. Bei aller IT-Sicherheit ist die Kontrolle des Basis Administrators oft die letzte Bastion vor einem Angreifer, der es bereits an Netzwerk und Betriebssystem vorbei geschafft hat und nach SAP-Daten sucht.



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    Schließlich gibt es eine Vielzahl von kleineren Aufgaben, die in einer SAP-Umgebung täglich durchgeführt werden müssen. Neben Dingen wie Kernel Upgrades, Enhancement Packs, Updates und so weiter, die zweifelsohne wichtig sind, ist es aber auch entscheidend, dass die täglichen Wartungsaufgaben durchgeführt werden, damit die Systeme reibungslos laufen. Das können Aufräumarbeiten sein, das Starten/Stoppen von Cloud-Systemen, um die Cloud-Kosten zu senken, die automatische Korrektur bekannter Probleme und so weiter...

    Auch wenn sich die Technologie der SAP-Landschaften scheinbar permanent verändert, so bleiben die zugrunde liegenden technischen Komponenten im Großen und Ganzen ziemlich konstant. Natürlich gibt  es immer besondere Anforderungen in jeder einzelnen Landschaft, aber hoffentlich kann die beigefügte Checkliste als nützlicher Ausgangspunkt dafür dienen, was ein Basis Administrator täglich tun sollte, um einen optimale Betrieb der SAP-Landschaft zu gewährleisten.

     

     

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